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Wissenswertes

Steckbbrief Xanten

Lage: Land Nordrhein-Westfalen; Region Niederrhein; Kreis Wesel
Fläche : 72,38 km²
Bevölkerung: 23.000

Schnelldurchgang durch die Geschichte

Hier handelt es sich wirklich um einen Schnelldurchlauf durch die Xantener Geschichte.

Um 5500 v. Chr.
Neolithische Bauern besiedeln den Xantener Raum

12 v. Chr. - frühes 5. Jahrhundert
Ende der Römerherrschaft in Niedergermanien

Um 590
Anlage eines religiösen Stiftes um die Viktorkirche

1228
Verleihung der Stadtrechte an den Markt Xanten

1263
Grundsteinlegung zum Bau des gotischen Doms St. Viktor (Bau des romanischen Westchors mit den beiden Türmen ab 1167)

1794-1814
Französische Herrschaft; Verweltlichung des Kirchenbesitzes

1944/45
Fast vollständige Zerstörung von Stadt und Dom, der anschließende Wiederaufbau wird behutsam durchgeführt

1977
Eröffnung des Archäologischen Parks Xanten

1982
Eröffnung des Freizeitzentrums mit seinen Wassersportangeboten vor den Toren der Stadt

1988
Xanten wird "staatlich anerkannter Erholungsort"

2003
775-jähriges Jubiläum der Stadtgründung

2004
Eröffnung der Jugendherberge

2005
Grundsteinlegung für das Stiftsmuseum

2008
Anfang des Jahres Eröffnung des neuen archäologischen Museums

 

Herstellung von Bier

Seit dem Mittelalter hat sich die Bierherstellung nicht wesentlich geändert. Die Grundprinzipien lassen sich bis auf die Sumerer zurückverfolgen. Schon damals ging es darum, aus Getreide auf dem geheimnisvollen Weg der Gärung ein erfrischendes, geschmackvolles, mehr oder weniger alkoholisches Getränk herzustellen.

Bier wird durch Gärung aus Getreide und anderen stärkehaltigen Körnerfrüchten gewonnen. Das meiste Bier wird aus zu Malz verarbeiteter Gerste hergestellt und mit Hopfen gewürzt. In Deutschland hergestelltes Bier unterliegt dem Reinheitsgebot. Es darf ausschließlich aus Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser gebraut werden. In Japan, China und Korea wird Reis für die Herstellung verwendet (es wird dort Sake, Samshu oder Suk genannt), in Afrika sind es unter anderem Hirse und Mohrenhirse (Sorghum). Der russische Kwass wird aus vergorenem Roggenbrot und Früchten hergestellt.

Alle Unterschiede im Geschmack, in der Würze und der Farbe rühren von den technischen Verfahren her, die jedem Land, jedem Biertyp und jedem Braumeister eigen sind. Unabhängig vom Klima, den Jahreszeiten und sogar dem Herstellungsort ist die Bierqualität eine Frage der Vorgehensweise, die seit Generationen erworben sein kann oder auf wissenschaftlicher Anwendung moderner Technik beruht.

In Abhängigkeit von der verwendeten Hefe gibt es ein grundlegendes Unterscheidungsmerkmal in der Vielfalt der in Europa hergestellten Biere. Biere, die mit obergärigen Hefen hergestellt werden (d. h. die Hefe schwimmt auf der gärenden Würze), nennt man obergärige Biere. Biere, die mit untergärigen Hefen hergestellt werden, (d. h. die Hefe wirkt am Boden der gärenden Würze), nennt man untergärige Biere.

Wer sich eher zum Wein als zum Bier hingezogen fühlt, kann auch bei uns unter verschiedenen Weiß-, Rot- und Roséweinen wählen. Wein (von althochdeutsch-mittelhochdeutsch win, synonym zu lateinisch vinum), aus dem Saft (Most) der Weinbeeren durch alkoholische Gärung gewonnenes Getränk.

 

Geschichte des Weines

Die weltweite Produktion des Weines stammt fast ausschließlich von der aus Transkaukasien (dem heutigen Georgien und Armenien) kommenden Weinrebe (Vitis vinifera) ab.

Der früheste Fund reicht bis auf das 4. Jahrtausend vor Chr. zurück und stammt aus dem antiken Mesopotamien (dem heutigen Irak und Syrien), außerdem wurde im Iran eine mit Weinmotiven bemalte Amphore gefunden, die aus dem Jahre 3500 vor Chr. stammt.

Die Weinkultur kam über Ägypten, Griechenland und Spanien nach Europa. Für die griechische und römische Zivilisation war Wein von großer Bedeutung. So wurde in den griechischen Kolonien in Süditalien und Frankreich (Massalia) der Wein kultiviert. Die Römer verbreiteten die Kunst des Weinbaues in allen klimatisch günstigen Gebieten ihres Imperiums.

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches und der Übernahme der Gebiete durch germanische Stämme ging die Weinproduktion zurück. Erst zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert wurde sie wieder aufgenommen.

Herstellung von Wein

Das Herstellungsprinzip von Wein ist einfach:

Frisch geerntete Trauben werden gepresst. Der gewonnene Saft (Most) enthält vergärbaren Zucker und natürliche Hefe. Mit ihrer Hilfe oder durch zugesetzte Hefekulturen kommt die Gärung in Gang.

Der Gärungsprozess kommt zum Stillstand, wenn der Zucker vergoren ist. Der Most ist zu Wein geworden. Dieser Gärungsprozess, auch Kelterung genannt, kann in verschiedenster Weise abgewandelt werden. Die wichtigsten Varianten bestehen in der Herstellung von Weiß-, Rot- und Roséwein sowie Sekt.

Weißwein:
Bei der Herstellung von Weißwein werden die ausgepressten Schalen und Stiele (Maische) vor der Gärung abgezogen.

Rotwein:
Bei der Herstellung von Rotwein werden die Schalen der roten Weinreben nach dem Pressen im Most belassen und verbleiben einen Teil oder die gesamte Zeit der Gärung über im Most. Dabei werden die Stoffe der Schalen wie Farbe, Tannin und Aromastoffe durch den Zersetzungsprozeß der Gärung allmählich frei und gehen in den Wein über.

Roséwein:
Roséweine werden meistens aus roten Trauben gemacht, wobei die Schale nur kurze Zeit im Most verbleibt.

Sekt:
Bei der Sekt- oder Proseccoherstellung wird eine zweite Gärung eingeleitet, indem man nach der ersten Gärung dem Wein noch Zucker und Hefe zusetzt und ihn in geschlossene Behälter oder Flaschen füllt.

Die bei weitem teuerste und arbeitsintensivste Methode der Sektherstellung ist die méthode champenoise. Hierbei findet die zweite Gärung bei niedriger Temperatur in der Flasche statt. Anschließend wird der junge Sekt gelagert. Das Sediment wird während der Lagerzeit durch häufiges Wenden "Rütteln" der Flaschen in den Flaschenhals befördert, wo es durch Schockgefrierung als Eispfropf entfernt werden kann. Danach wird die Flasche verschlossen. Die besten Sekte der Welt, wie der Champagner, werden nach dieser Methode hergestellt.

Qualität und Geschmack eines Weines sind von der Bodenbeschaffenheit, dem Klima, der Rebsorte und der Keltermethode abhängig.

 

Weltrekorde rund um den Begriff "Bier"

Das älteste Bier
Die erste schriftliche Erwähnung von Bier stammt aus der Zeit um 500 v. Chr. Damals erhielten die Arbeiter, die den Tempel von Erech in Mesopotamien erbauten, offenbar einen Teil ihres Tageslohnes in flüssiger Form.

Das teuerste deutsche Bier
Der Abts Trunk der Klosterbrauerei Irsee im Allgäu, wird in handgearbeiteten salzglasierten Steingutflaschen monatelang gelagert. Es hat eine garantierte Stammwürze von über 22 Prozent und kostet 12 Euro (0,5 l).

Der längste Stammtisch
entstand am 5. Juli 1992 in Bad Blankenburg (TH) mit 3582 m Länge. Es wurden 20 000 Gäste bewirtet und 25 000 l Bier ausgeschenkt.
Der längste Stammtisch
entstand am 5. Juli 1992 in Bad Blankenburg (TH) mit 3582 m Länge. Es wurden 20 000 Gäste bewirtet und 25 000 l Bier ausgeschenkt.

Die älteste Brauerei
ist die im Jahr 1040 gegründete Brauerei von Weihenstephan in Freising bei München. Heute ist sie Bayerische Staatsbrauerei.

Den höchsten Alkoholkonsum
haben die Russen, die 1993 umgerechnet 3,8 l reinen Alkohol pro Person verbrauchten. Die stärksten Biertrinker sind die Tschechen (1993: 143 l pro Kopf).

Das größte Bierlokal
der Welt ist das Mathäser in München. Täglich werden dort 48.000 l ausgeschenkt. Das Lokal wurde 1829 gegründet, im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1955 wieder eröffnet. Heute hat das Mathäser Platz für 5500 Gäste.

Die kleinste Bierflasche
enthält 10 ml Guiness-Bier. Die Mini-Flasche ist mit einem Kronenkorken verschlossen. Bieretiketten 424.868 Etiketten sammelte Jan Solberg, Oslo (N).

Bierdosen
Die größte Sammlung besitzt William B. Christensen aus Madison, New Jersey (USA), der über 75.000 verschiedene Dosen aus mehr als 125 verschiedenen Ländern, Kolonien und Territorien angehäuft hat.

Bierdeckel
145.430 Filze aus 160 Ländern sammelte Leo Pisker, Langenzersdorf (A).

Bierflaschen-Sorten-Sammlung
Peter Broeker (*1943) aus Geesthacht (SH) hat aus 114 Ländern mit 1990 verschiedenen Brauereien eine Sortensammlung von 8527 Bierflaschen zusammengetragen.

Die größte Auswahl an Biersorten
bietet der Biermarkt von Mario und Michael Maruhn (*1967) in Darmstadt-Eberstadt (HE). 1250 Biersorten aus 68 Ländern hat Maruhn in seinem Angebot.

Die leichteste Bierflasche
fertigt seit 1969 die Glasfabrik Heye-Glas Obernkirchen (N). Diese "Paderborner Flasche" wiegt nur 135 g. Seit 1969 wurden 767.4 Mio. Stück dieser 0,33 l-Recyclingflasche geliefert (Juni 1990).

Die größte Bierflasche
hatte bei einem Umfang von 2,17 m eine Höhe von 2,54 m. Sie wurde am 27. Januar 1993 in der Brauerei Shepherd Neame in Faversham, Kent (GB), enthüllt. Es dauerte 13 Min., bis sie mit 625,5 l Kingfisher-Bier, dem führenden indischen Lagerbier, gefüllt war.

 



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